Monatsarchiv: Juni 2011

Ecclesia Pistis Sophia

Bücher von der Ecclesia Pistis Sophia

Bücher von der Ecclesia Pistis Sophia

Die Ecclesia Pistis Sophia ist der äußere Zweig der Sophia-Tradition. Die Sophia-Fellowship ist ein Kreis spiritueller Freunde, der 1983 gegründet wurde. Diese spirituelle Gemeinschaft formte sich um Tau Malachi, als er spirituelle Lehren und Übungen einer mystischen Tradition des christlichen Glaubens weitergab. Er hatte diese in seiner Jugend empfangen. Am Anfang teilte Malachi Lehren vieler verschiedener Weisheitstraditionen, um die universelle Wahrheit und uranfängliche Tradition hinter und in ihnen widerzuspiegeln. Was ihm jedoch am meisten am Herzen lag und der Mittelpunkt der Tradition heute ist, sind Lehren und Übungen der christlichen Gnosis und christlichen Kabbala. Es sind Lehren der biblischen Evangelien verbunden mit Lehren einer inneren und tieferen guten Nachricht.

Im Jahr 2003 begann Tau Malachi die Lehren und Übungen der Tradition zu veröffentlichen. Sehr schnell wuchs sein Kreis spiritueller Freunde und schloss nun spirituelle Freunde aus ganz Amerika und verschiedenene Ländern der Welt (u.a. Deutschland) ein. Der wachsende Kreis spiritueller Gefährten auf der mystischen Reise führte zur Gründung einer internationalen gnostischen Kirche, der Ecclesia Pistis Sophia, im Jahr 2005. Sie ist ein Ausdruck der Sophia-Tradition in der modnernen Zeit. Heute gibt es mehrere im Geiste verbundene Sophia-Gnostik-Kreise in Amerika und in anderen Ländern. Durch eine Online-Präsenz (www.sophian.org) und Besuche von Mitgliedern aus der ganzen Welt, dient die Sophia-Fellowship als der “Mutter-Kreis” oder das Herz des mystischen Körpers.

Die Sophia-Tradition wird von einer Linie spiritueller Adepten und Meister (Tzaddikim) repräsentiert, die spirituelle Lehren einschließlich Einweihungen in tiefere Mysterien des Evangeliums Christi Mund-zu-Ohr teilten. Sie taten dies mehrere Generationen lang in privaten Freundeskreisen mit dem Ziel, die gnostische Erfahrung zu fördern und zu unterstützen. Die Lehren und Übungen bilden somit einen westlichen Weg der Erleuchtung und der ganzheitlichen Selbsterfahrung in Christus.

Die gnostische Erfahrung ist dreifacher Natur: 1) Es ist die Erfahrung höherer, erweiterter Bewußtseinszustände, deren höchste Form das überirdische oder messianische Bewußtsein ist; 2) Es ist die Öffnung des Bewußtseins in neue Dimensionen – Transzendenz in Christus; 3) Es ist die direkte spirituelle und mystische Erfahrung des Göttlichen, das Wissen vom Göttlichen, dessen Erfüllung die Vereinigung mit dem Göttlichen ist, mit Christus und Gott, als dem wahren Licht.

Der wichtigste Zweck der Sophia Fellowship und der Ecclesia Pistis Sophia ist die Unterstützung der gnostischen Erfahrung, des Erwachens der Seele in Christus. In gewisser Weise dienen die Lehrer und die Gemeinschaft der Eingeweihten als Hebammen und als Matrix der heiligen Mutter, der Lichtjungfrau, die Christus gebiert, die spirituelle Erleuchtung in uns allen.

Zusammen mit der Absicht der Unterstützung eines spirituellen Erwachens von Seelen in Christus lehrt die Ecclesia Pistis Sophia das gleichberechtigte Miteinander des göttlich Männlichen und göttlich Weiblichen. Die Tradition spricht von Gott als Vater und Mutter und teilt Lehren einer apostolischen Linie, die Maria Magdalena zugeschrieben wird. Es sind Lehren über Maria Magdalena als spirituelle Gefährtin von Yeshua, dem Messias (Jesus Christus), und als Mitpredigerin des Evangeliums. Sie verkörperte die gleiche spirituelle Selbsterkenntnis wie der Messias in Gestalt einer Frau. So gibt es eine starke Betonung des göttlichen und heiligen Weiblichen in unserer gnostischen Kirche und ein bedeutender Teil unserer Absicht als spiritueller Gemeinschaft ist es, der heiligen Mutter und heiligen Braut, der Schekina des Messias, eine Stimme zu geben und die Achtsamkeit gegenüber dem göttlichen und heiligen Weiblichen im Christentum wiederherzustellen.

Das Ehren des göttlichen und heiligen Weiblichen zeigt sich natürlicherweise daran, dass Lehren, Übungen und spirituelle Befähigungen mit Frauen und Männern gleichermaßen geteilt werden und in der gleichen Anerkennung von Frauen und Männern als Leiterinnen und Leiter der Tradition in der Kirche.

Tau Malachi dient derzeit als der vorsitzende Leiter der Sophia-Tradition und der Ecclesia Pistis Sophia. Er dient als gnostischer Bischof in der Sophia-Tradition und ist ebenso ein geweihter Bischof der unabhängigen apostolischen Bewegung. Mit ihm verbunden sind mehrere andere Leiterinnen und Leiter der Tradition, die gemeinsam das äußere, innere und geheime Evangelium teilen und Lehren und Einweihungen an Interessierte des gnostischen Weges weitergeben.

(Übersetzt von der Facebook-Website der Sophia Fellowship / Ecclesia Pistis Sophia)