Geben-und-Empfangen-Meditation: Das Licht des Kreuzes ausdehnen

Die drei vorangegangenen Artikel zur Geben-und-Empfangen-Meditation findet ihr hier:

Warum Geben-und-Empfangen-Meditation?

Einige Vorübungen zur Geben-und Empfangen-Meditation

Geben-und-Empfangen-Meditation mit der Umgebung

Das Licht des Kreuzes ausdehnen

Einige weitere Vorbemerkungen zur Geben-und-Empfangen-Meditation

Im Prozess des Erzeugens von spiritueller Liebe und von Mitgefühl sind wir nicht allein. Wir erhalten Segen und Gnade vom auferstandenen Christus, obwohl jeder Mensch seine eigene Erlösung finden muss (Erleuchtung und Befreiung), indem er oder sie Zuflucht im lebendigen Yeshua (Jesus), dem Evangelium der Wahrheit und dem Mystischen Körper des Gesalbten (dem Heiligen Kreis oder der spirituellen Gruppe) sucht. Ebenso erhalten wir Segen und Gnade von der Heiligen Mutter, der Heiligen Braut (Maria Magdalena) und von allen Aposteln des Lichtes, die uns vorangegangen sind. Es gibt in Wahrheit eine grosse leuchtende Versammlung der Tzaddikim und Maggidim (der Heiligen, Engel und vieler göttlicher Wesen), die immer bereit sind, uns bei der grossen Aufgabe zu helfen. So sind wir nie allein bei unserer göttlichen Aufgabe. Die göttliche Gnade der heiligen Shekinah und die Tzaddikim und Maggidim sind immer bei uns, um uns bei unserer Aufgabe zu ermächtigen. Wir müssen die Shekinah, die Tzaddikim und Maggidim nur herbeirufen, um göttliche Unterstützung zu erhalten.

Wenn wir das Kabbalistische Kreuz ausführen, ist der Schnittpunkt des Lichtkreuzes in unserer Herzmitte – dem Heiligen Herzen. Dieses Kreuz repräsentiert die Einheit von Logos und Sophia, Glauben und Gnosis, Liebe und Mitgefühl. Unsere spirituelle Liebe und unser Mitgefühl ist dabei die Lichtkraft des Kreuzes. Wenn wir das Heilige Herz erzeugt haben und die Kraft der Liebe und des Mitgefühls auf andere lebendige Seelen ausdehnen wollen, können wir zur Heilige Mutter, zu Yeshua, Maria Magdalena und allen anderen Tzaddikim und Maggidim um Hilfe beten. Wir brauchen sie nur herbeizurufen. Dann beten wir aus der Tiefe unseres Seins, dass alles was wir denken, fühlen, uns vorstellen, sprechen und tun dazu dient, die Licht-Präsenz in der Welt auszudehnen. Wir beten, dass wir ein Segen für alle lebendigen Seelen sein mögen. Man kann beten „Ermächtige mich, oh Heiliger Einer, die grosse Aufgabe zu erfüllen und allen Wesen göttliche Erleuchtung zu bringen.“ Bete, dass du in Schönheit und Heiligkeit wandelst, ein Segen für alle Wesen bist, mit denen du in Kontakt kommst und dass du ermächtigt wirst, sie in das Licht-Kontinuum zu erheben.

Wenn du eine spirituelle Übung oder ein gutes Werk durchführst, mache es dir zur Gewohnheit, diese Aktivität bewusst allen Wesen als Segen zu widmen. Bete immer, dass das Licht des Kreuzes auf alle lebendigen Seelen ausgedehnt wird und dass der Segen und die Gnade des Gesalbten sich über alle lebendigen Wesen ergiesst. Wenn man tief über spirituelle Liebe und Mitgefühl meditiert und die Weisheit des Mitgefühls erkennt, begreift man, dass die volle Verkörperung der Licht-Präsenz der einzige wirkliche Weg dorthin ist. Denn in Wahrheit ist die eigene Erleuchtung und Befreiung der grösste Segen, den man anderen anbieten kann. In diesem Zustand der Selbsterkennung ist man ermächtigt, anderen die grösstmögliche Hilfe zu geben. So ist Mitgefühl die göttliche Leidenschaft für völlige Erleuchtung und Befreiung.

(Übersetzt aus: Forum der Sophia Fellowship – Foundation Practices)

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