Wer ist Christus?

In der Menschheit wird sich die Natur ihrer selbst bewußt und das Wesen des auferstandenen Christus wird sich seiner selbst bewußt. Es ist die Erlösung der Welt und der gesamten Schöpfung.
Dadurch können wir verstehen, was die Meister der christlichen Tradition lehren, wenn sie sagen: “Gott (Elohim) wurde Mensch, damit der Mensch Gott (El) wird.”

Nun, hier in der Welt erscheinen wir als männlich und weiblich, als Mann und Frau, aber der heilige Paulus lehrt uns: “Wo diese Erneuerung geschehen ist, da zählt es nicht mehr, ob jemand zu den Griechen gehört oder zu den Juden, ob jemand beschnitten ist oder unbeschnitten, ob jemand zu einem unzivilisierten Volk gehört oder gar zu einem Stamm von Wilden, ob jemand im Sklavenstand ist oder frei. Was einzig noch zählt, ist Christus, der in allen lebt und der alles wirkt.” (Der Brief an die Kolosser 3:11) Indem wir die Ignoranz der Vergangenheit verbannen, können wir hinzufügen: da zählt es nicht mehr, ob man männlich oder weiblich ist, Mann oder Frau, heterosexuell oder homosexuell – hier gibt es solche Unterschiede nicht, sondern alle sind Christus und in Christus, alle sind der Lichtmensch und der Lichtmensch ist in uns.

In Christus müssen wir herauskommen aus den Schlupfwinkeln des Egos. Wir müssen uns befreien vom Greifen nach diesen Unterscheidungen und Unterschieden und endlichen Begrenzungen, von all den kleinlichen Konflikten, die sie fortbestehen lassen. All dies bindet uns an die Ignoranz, die Dunkelheit, das Chaos der Materie. Während solche Dinge der Weisheit der Welt zufolge von Bedeutung sind, sind sie in der Weisheit Gottes (El, Elohim) nichts, sind sie Schatten, sind sie Torheit!

Genau dies lehrt uns der auferstandene Yeshua (Jesus) im letzten Vers des Thomasevangeliums: in Christus, im Lichtmenschen, sind wir alle gleich, sind wir alle ebenbürtig. Es gibt keinen Unterschied mehr zwischen Mann und Frau in Christus. Offensichtlich konnten das unerleuchtete Männer in der äußeren und unspirituellen Kirche nicht verstehen. So kam es dazu, dass die gleiche alte Ignoranz das äußere Christentum dominiert. Aber diese Lehre wird klar ausgesprochen in den Lehren von Adonai Yeshua und klar illustriert von seinem am meisten geliebten Jünger, seinem innersten Jünger – Maria Magdalena.

Jesus lehrt, weiht ein und ermächtigt Frauen genauso wie Männer – im Messias gibt es keinen Unterschied…

Indem er das tut, wird Christus in uns verwirklicht, etwas von seiner Lichtkraft und Lichtpräsenz wird in uns verkörpert.

Christus ist kein Substantiv, dass man besitzen und beanspruchen kann, es ist ein VERB – eine Handlung, genau wie dieses gesamte Kontinuum des Werdens, dieses Kontinuum der ständigen Transformation.

Womit soll ich mich nun identifizieren? Was ist besser? Der sterbliche Name und die Form, unsere persönliche Geschichte? Oder das voll entwickelte und erleuchtete Wesen, göttlich und überirdisch, der Christus – unsterblich?

(Übersetzt aus: Tau Malachi: Elohim, Shaddai & Expanses in Christ)

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