Archiv der Kategorie: Schamanismus

Ein Spaziergang der Kraft – die Erd-Mutter kennenlernen

Wenn ein Schamane einen Spaziergang der Kraft unternimmt, wird dieser zu einer bewegten Zeremonie. Anstatt einer Zeremonie an einer Ort der Kraft oder im Heiligen Kreis, geht er auf einer Linie der Kraft in der Landschaft und ruft dabei den Heiligen Einen und die Kräfte herbei. Er ruft Geister an während er läuft und sammelt und erwirbt Kräfte und führt spirituelle Werke für die Menschen aus. Wenn wir hinausgehen und in heiliger Weise laufen, in voller Aufmerksamkeit, können wir etwas Ähnliches tun.

Gehe hinaus in die Natur und unternimm einen Spaziergang. Während du läufst, rufe die Göttliche Mutter und die Kräfte an, und gehe in der Gesellschaft der Heiligen Schekina, der Mutter und Kräfte. Während du läufst, sein dir bewusst, dass du mit und in der Heiligen Mutter dein Sein hast, das du in der Gesellschaft der Braut bist. Sei dir bewusst, dass in Allem Geister und Kraft sind, das Alles aus Energie-Intelligenz besteht, dass Alles eine Erscheinungsform der Präsenz und Kraft des großen Geistes (Gottes) ist.

Während du unter und in dem Himmels-Vater und der Erd-Mutter gehst, dem Heiligen Einen, versuche die Geister und Kräfte um dich herum zu schauen und zu sehen, zu hören und zu verstehen. Mache dich mit ihnen vertraut und spreche mit ihnen, spreche mit der Heiligen Mutter und Braut in all ihren Erscheinungsformen.

Auf diese Art, versuche die Große Mutter zu verstehen und kennenzulernen, und begib dich in ihre Umarmung. Gehe mit Gott wie Henoch, der Eingeweihte, mit Gott ging und lasse dich vom Heiligen Geist, dem Muttergeist, erfüllen.

Wenn du wie ein Kind gehst, mit Augen voller Ehrfurcht und Wunder, offen und empfindsam für die Geister und Kräfte, werden sie zu dir sprechen und ihre Kraft mit dir teilen. Wann immer du Kraft benötigst und von den Geistern erhältst, denke daran, eine Gegengabe zu geben. Nimm die Kraft nur, wenn der Geist sie dir geben möchte, mit anderen Worten, gehe in einer heiligen Art und Weise, gehe in Schönheit und Heiligkeit.

Wenn du gehst, ist es gut, eine Tasche mit Gaben (Salbei, Tabak u. Ä.) und eine heiligen Wanderstab mitzunehmen. Wenn du Kraft oder heilige Objekte sammelst, nimm eine heilige Tasche zur Aufbewahrung mit.

(Übersetzt aus: Tau Malachi: A Walk of Power)

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Schamanische Lehren und Übungen in der Sophia-Gnostik

Der Orden des Erzengels Uriel

Der Heilige Eine ist Alles, immanent und transzendent, ohne Widerspruch. Heute besteht ein großes Bedürfnis und eine große Notwendigkeit, die Kraft unserer Mutter Erde wieder zu erfahren. Dazu dient die weiße Magie in der Sophia-Gnostik. In früheren Generationen gab es in der Sophia-Gnostik zwei magische Richtungen. Eine nannte sich die „Kunst des Tempels König Salomons“, die andere „die Versammlung der Propheten“. Die erste repräsentierte eine verfeinerte Form der zeremoniellen Magie, die zweite war schamanisch und auf die Erde ausgerichtet.

Im Forum der Sophia Fellowship könnt ihr eine große Zahl von grundlegenden schamanischen Ritualen dieser zweiten Richtung finden und einige wenige der ersten Richtung. Sie unterstützen besonders das Erwachen der Schlangenkraft (Kundalini-Energie), das Öffnen der inneren Sterne (Chakren) und die Ausbildung des Lichtkörpers und sind eine direkte Reflexion der Lehren und Übungen aus dem Alten Testament und den Evangelien. Sie verbinden mit der Erde und der Umgebung und dienen dabei gleichzeitig der eigenen spirituellen Selbst-Erkenntnis. Es gibt heute ein großes Bedürfnis nach der Wiederherstellung des schamanischen Weges, der unsere Füße fest auf der Erden positioniert und uns die Magie im Alltäglichen nahebringt, während unsere Gedanken mit dem Himmel, dem Überirdischen und Transzendenten beschäftigt sind.

Wie Tau Malachi sagt, können viele Lehren und Übungen aus der weißen Magie nur persönlich mitgeteilt werden durch Selbsterfahrung und einiges wird nur vertraulich mit denen geteilt, die einem Meister nahe kommen. Im Forum der Sophia Fellowship hat er jedoch Lehren und Übungen beschrieben, die für unabhängige Übende gut und nützlich sein können. Ihr findet sie in englischer Sprache unter „Order of St. Uriel“, Orden des Erzengels Uriel, wie diese Richtung heißt. Der Erzengel Uriel, auch als das „Licht Gottes“ bezeichnet, gilt als besonders verbunden mit der weißen Magie.

Viele Eingeweihte, die sich zum „Orden des Erzengels Uriel“ hingezogen fühlen, verbinden ihre Studien und Übungen mit denen des „Ordens des Erzengels Gabriel“. Der „Orden des Erzengels Gabriel“ hat die Beschäftigung mit Träumen und Visionen, luzides Träumen und prophetische Meditationen zum Ziel.

Beide Orden sind für Übende gedacht, die nicht mehr ganz am Anfang ihres Weges stehen und die grundlegenden Meditationen der Sophia-Gnostik sicher beherrschen.

(Zusammengestellt mit Informationen aus „The Order of Uriel: Brief Introduction“)

Order of St. Uriel

Wie finde ich mein Krafttier?

Um sein Krafttier zu finden, gibt es z.B. diese Methode:

Setz Dich allein an einen stillen Ort und sorge dafür, dass es keine Ablenkungen und Unterbrechungen gibt. Es ist am Besten, wenn Du einen Kreis um Dich ziehst und ihn mit Salbei oder Tabak segnest. Wenn Du in der Wohnung bist, mußt Du das Ganze etwas anpassen, Dir zum Beispiel den Kreis nur vorstellen und die Segnung mit einer Rassel oder Klangsschale durchführen. Wichtig ist der Effekt, den es für Dich hat.

Beginne deine spirituelle Reise mit einem Gebet und setze sie mit tiefer Meditation fort. Du kannst z. Bsp. die göttliche Mutter bitten, Dir zu helfen, Dein Krafttier zu finden. Entspann Dich, atme tief, dann atme mehrere Male tief ein und aus. Lass Dein Ego los, Deine Wünsche und Erwartungen zu dem, was geschehen soll. Verjage alle Schatten von Furcht und Negativität.

Dann beginne von einem idyllischen Ort zu träumen, z.Bsp. von einem Waldweg, einem Bach in den Bergen oder einem blumenbewachsenes Tal. Bewege Dich in dieser Welt umher, versuche alles durch Sehen, Riechen und Fühlen in Dich aufzunehmen. Nach einer Weile wirst Du ein Geräusch hören und ein Tier langsam auf Dich zukommen sehen. Das Tier ist freundlich und Du möchtest es berühren. Du nimmst es an und hälst es. Das ist Dein Krafttier. Sprich jetzt einige Zeit mit Deinem Krafttier. Sei offen für jede Art und Form von Botschaft, die es Dir sendet. Tappe nicht in die Falle, dir eine bestimmte Botschaft zu wünschen. Mach Deinen Geist ganz frei, öffne Dein Herz seiner Liebe und seinen Lehren. Wenn es Zeit ist zu gehen, danke allen Wesen an diesem speziellen Ort und danke Deinem Krafttier, das Dich gewählt hat und Dich lehrt. Dann kehre langsam zurück ins Bewußtsein und öffne Deine Augen.

Diesen Text habe ich übersetzt aus:

http://www.manataka.org/page291.html

Mehr über Krafttiere findet ihr z.B. auch hier:

http://www.animalspirits.com/index.html

http://www.phoenixarises.com/spirits/spiritshome.htm

Viel Spaß!