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Sommersonnenwende

Rabula PentecostThema dieses heiligen Festes ist die Himmelfahrt und das Pfingstfest – es ist das Fest der Pleroma des Lichtes am längsten Tag und der kürzesten Nacht des Jahres. Die Sommersonnenwende repräsentiert die Fülle des göttlichen Lichtes und den Höhepunkt des göttlichen Lebens, und damit, das Mysterium der Himmelfahrt und der Ausgießung des Heiligen Geistes zu Pfingsten.

Es ist eine Feier der göttlichen Glücksseligkeit, unseres spirituellen Sieges in Christus, der Bestätigung unseres Glaubens und der Ankündigung unserer Gnosis. Es ist die Feier unserer höchsten spirituellen Hoffnung und ebenso der großen Verwandlung, der Manifestierung des Neuen Jerusalems auf der Erde.

Diese Ideen formen die häufigsten Themen für unsere Sommersonnenwende-Feiern. In der gnostischen Schrift „Pistis Sophia“ ruft der Lebendige Yeshua (auferstandene Jesus) seine Jünger zum Ölberg und weiht sie in die innersten Lehren ein. Er offenbart ihnen den Weg der grossen Himmelfahrt. Er eröffnet ihnen den Weg und wird eins mit der strahlenden Herrlichkeit des göttlichen Lichts, und kommt so in die Ruhe im Himmlischen Vaters. Danach versammeln sich die Jünger im oberen Raum. Die heilige Mutter und Maria Magdalena sind in ihrer Mitte. Ein großes Feuerlicht, wie ein spirituelles Nuklearfeuer, erscheint über dem Kopf der Magdalena und teilt sich in Feuerzungen (das Bild für den hebräischen Buchstaben Yod). Diese Feuerzungen verteilen sich über den Köpfen der Jünger, fließen in sie und heiligen sie als Apostel des Lichts. Und so ist es auch heute noch mit jedem gnostischen Apostel: sie werden geweiht durch El Elyon, das wahre Licht. Sie erhalten die Fülle des Heiligen Geistes, den Durchbruch zum überirdischen oder messianischen Bewußtsein. Sie tragen die Kraft der überirdischen Shekinah, die wahre Kraft des Heiligen Geistes in sich.

Als die heiligen Apostel geweiht wurden, blieben die Frauen unter den Aposteln im oberen Raum. Sie erhielten den heiligen Raum und bildeten eine Matrix göttlichen Lichtes. So wirkten sie in der inneren Dimension. Die Männer unter den Aposteln trieb der Heilige Geist hinaus zur Ausdehnung des göttlichen Lichtes in der Welt – in alle Reiche, Welten und Universen der Gesamtheit. Auf diese Weise setzt sich ihr tun bis heute fort.

Ebenso wie die Entwicklung des Bewußtseins über den Körper hinaus, ist das Empfangen des Heiligen Geistes ein Einströmen göttlichen Bewußtseins in den Körper. Wir feiern dieses große Mysterium und die göttliche Gnosis, die es offenbart, das erleuchtete Sein.

Der Apostelgeschichte zufolge lehrte der Heilige Petrus zu Pfingsten: „Kehrt jetzt um und lasst euch taufen im Namen Yeshua Messias, und ihr werdet den Heiligen Geist empfangen.“ 3000 Menschen wurden an diesem Tag getauft und empfingen den Heiligen Geist – den Geist göttlicher Erleuchtung.

Natürlich ist es bei der Feier des Pfingstfestes unsere Absicht, etwas von der Ausgießung des Heiligen Geistes zu erfahren und uns daran zu erinnern, also selbst den Heiligen Geist zu empfangen.

Dies ist die Inspiration für Sommersonnenwende-Rituale in der Sophia-Gnostik. Das ganze ist eine sehr kreative Angelegenheit, wenn man die Kunst versteht, heilige Zeremonien und eine heilige Umgebungen zu schaffen. Wirklich, nur der Himmel ist die Grenze dessen, was getan werden kann, um diese Mysterien zu erfahren. Die Grundlage dafür ist, wie bei allen großen Sonnenfesten des äußeren Kontinuums, unsere Erfahrung der Gnostischen und Licht-Übertragung.

Obwohl wir diese heiligen Feste zu unserer eigenen spirituellen Entwicklung und Erkenntnis durchführen, nehmen wir sie auch für alle Menschen, alle Wesen und die ganze Welt auf. Wir beabsichtigen den Segen der göttlichen Präsenz und Kraft, der Licht-Präsenz (Christus) und Licht-Kraft (Heiliger Geist), zu manifestieren und auf alle zu übertragen.

Mögen alle, die danach verlangen, den Heiligen Geist empfangen. Mögen alle, die gewillt sind, in göttliche Glückseligkeit erhoben werden – alles im Lebendigen Yeshua, amen.

(Übersetzt aus: Sophia Fellowship – Forum – Feast of the Ascension & Pentecost)

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