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Über Unterschiede zwischen der Sophia-Tradition und den meisten Hauptströmungen des Christentums (von Tau Malachi)

Ecclesia Pistis SophiaIn der Sophia-Tradition glauben und erfahren wir den uranfänglichen und den kosmischen Christus. Das ist gleichbedeutend mit einer universellen Erleuchtung und der letztendlichen Erleuchtung und Befreiung aller lebendigen Geister und Seelen. Mit anderen Worten gesagt: Wir haben einen leidenschaftlichen Glauben an Yeshua als den Messias und glauben ebenso an das Evangelium, wie auch an die verschiedenen Wunder und Geheimnisse, die dort offenbart werden. Wir glauben an die Vollkommenheit des göttlichen Wesens, des erleuchteten Wesens, die durch den Messias verkörpert wurde. Andererseits wissen und verstehen wir, dass die Erleuchtung nicht auf Christus, unseren Messias, begrenzt ist, sondern viele verschiedene Erscheinungen annimmt. Dadurch werden unterschiedlichen Völkern verschiedene Wege der Erleuchtung offenbart, entsprechend der Art und Weise, wie sie die Lichtpräsenz und Lichtkraft am Besten empfangen können.

Wenn wir Namen wie Buddha, Krishna und ähnliches hören, hören wir „Christus“ und sehen die gleiche Lichtpräsenz und Lichtkraft in ihnen verkörpert. Dabei formt jeder dieser erleuchteten Meister seinen eigenen Weg für die Selbsterkenntnis, Erleuchtung und Befreiung von Seelen.

„Errettung“ bedeutet für uns Selbsterkenntnis oder Erleuchtung. Darin unterscheidet sich unser Glauben am stärksten von Brüdern und Schwestern in der äußeren Kirche. Wir verstehen Yeshua, den Messias, als Retter und Gnostischen Offenbarer und dadurch erkennen wir die vielen verschiedenen Erscheinungen des Retters und Gnostischen Offenbarers.  Deshalb glauben wir auch nicht,  dass Brüder und Schwestern aus anderen Weisheitstraditionen „in die Hölle kommen“, wenn sie nicht an „Jesus Christus“ glauben und „Jesus“ folgen. Wir respektieren andere Weisheitstraditionen, andere Strömungen der Lichtübertragung, finden unseren eigenen Glauben durch sie bestätigt und gewinnen Nutzen und Weisheit aus ihnen.

Die Erscheinungsform jedes Lichtträgers ist jedoch einzigartig. Jeder bietet eine andere spirituelle Unterstützung, Lehren und Übungen an, jeder bringt ein einzigartiges Heiligtum und spirituelles Fahrzeug hervor. In Yeshua, dem Messias, sehen wir eine einzigartige Selbsthingabe und die Bildung eines einzigartigen Heiligtums der Gnade, das negatives Karma, Sünde und die Fesseln der Unfreiheit löst. Wir erkennen ein einzigartiges  Heiligtum und eine einzigartige Offenbarung, zu der wir uns berufen fühlen oder mit der wir eine tiefe Resonanz empfinden. Wir empfinden eine starke Herzverbindung und Seelenverbindung mit unserem Herrn Yeshua. Wir haben einen leidenschaftlichen Glauben und leidenschaftliche Hingabe und so sind wir mit ihm verbunden.

Indem wir  begreifen, dass die Lichtpräsenz (Christus) und Lichtkraft (der Heilige Geist) nicht auf Meister Yeshua begrenzt ist, sehen wir, dass sie auch von anderen um ihn herum mehr oder weniger stark verkörpert wurde. Sie wurde von Johannes dem Täufer, Mutter Maria und der Heiligen Braut (Maria Magdalena) in verschiedenen Graden verkörpert und wird weiterhin durch die gnostisch-apostolische Nachfolge verkörpert.

Ein allgemeiner Begriff für den Messias, Christus, in der Sophia-Tradition ist der „Lichtmensch“. Wenn wir in die inneren Dimensionen schauen, sehen wir zahllose Erscheinungen des göttlichen oder erleuchteten Wesens in zahllosen Weltsystemen der Gesamtheit der bewußten Existenz. Jede Erscheinung nimmt die Form an, in der sie von denen,  zu denen sie gesendet wird, am Besten empfangen werden kann. Das schließt Erscheinungen ein, die in die materielle Welt ausstrahlen, ebenso wie Erscheinungen in der astralen oder spirituellen Dimension, in „Erden“ und „Himmeln“. Einige von diesen Erscheinungen können sich natürlich sehr von dem unterscheiden, das wir verstehen und uns vorstellen. Sie mögen uns vielleicht sogar etwas „fremd“ vorkommen und doch ist jede ein strahlendes, heiliges Licht und unbeschreiblich schön, erfüllt von Liebe und Mitgefühl, Verständnis und Weisheit des Göttlichen. Jede Erscheinungsform ist durchdrungen von der Kraft des erleuchteten Wesens.

Unserem Evangelium zufolge werden alle lebendigen Geister und Seele, alle bewußten Wesen,  letztendlich „gerettet“, erleuchtet und befreit. Seelen, die in dieser Welt inkarnieren und in ihr nicht die Erfüllung erreichen, werden sie durch Inkarnationen in anderen Welten erreichen. Alle werden im großen Aufstieg erhoben, kein göttlicher Funke geht jemals verloren.

(dies ist eine Übersetzung von Tau Malachis Facebook-Post)

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Das geheime Evangelium der Maria Magdalena (Verse 195, 204, 207, 210-211, 215-216, 231-232, 234)


Maria Magdalena von Pietro Perugino

Maria Magdalena von Pietro Perugino

195. Maria sagte: “Wer die Heilige Mutter sucht ist dem Heiligen Vater nahe. Aber wer die Heilige Mutter verleugnet, ist weit entfernt vom Heiligen Vater. Es gibt nicht zwei, sondern nur einen Gott. Er / Sie ist sowohl Vater als auch Mutter.”

204. Maria sagte: “Ich sagte zum Herrn, ‚Las mich erkennen, wer du bist‘. Der Herr antwortete mir, ‚Wie du willst. Erkenne dich selbst.’”

207. Maria sagte: “Moses sah einen brennenden Busch. Aber ich sage euch, im Geist des Gesalbten habt ihr das ganze Feuer erblickt!”

210. Maria sagte: “Der Funken muss eine Flame werden. Die Flamme muss ein loderndes Feuer werden. Wenn du scheinst wie die Sonne, bist du vollendet.”

211. Maria sagte: “Das überirdische Licht sah man nicht bevor der Gesalbte es herabholte. Jetzt gibt es einen Lichtsamen und seine Reifung steht bevor.”

215. Maria sagte: “Zahlreich sind die verborgenen Weisheitsschätze und sie warten auf ihre Entdeckung. Wenn du die Weisheit umwirbst, gibt sie dir ihre Aussteuer. Alles in ihrem Haus wird dir gehören.”

216. Maria sagte: “Die Weisheit sucht die, die sie wirklich lieben. Sie kommt zu denen, die sie suchen. Niemandem, dessen Herz sich nach ihr sehnt, wird es an Weisheit fehlen.”

231. Maria sprach und sie sagte: “Wenn du betest, lass dein Herz an seinem Platz ruhen. Wenn es fortrennt, lass es zu seiner Heimstatt zurückkehren. Sie ist der aufgestiegene Christus.

232. Maria sagte: “Wenn du leer wirst, wird der Herr sich dir ganz schenken. Wenn du dich verlierst, wirst du den Heiligen Geist erlangen.”

234. Maria sagte: “Heute seit ihr weniger als die Engel, obwohl manche unter euch den Engeln gleich sind. Wenn ihr vollendet seit, werdet ihr über den Engeln stehn.”

Eine Einführung in das Evangelium gibt es in einer früheren Post.

wird fortgesetzt …

[Übersetzt aus Sophia Fellowship, „The Secret Gospel of Mary“, recorded by Tau Malachi Eben Ha-Elijah]

Das geheime Evangelium der Maria Magdalena (Verse 4-9)

Maria Magdalena von Pietro Perugino

Maria Magdalena von Pietro Perugino

4. Eine Frau fragte Maria: „Bist du die Eine, die der Herr innig liebte? Maria sagte: Der Herr liebte die Welt, und er gab der Welt Licht und Leben, damit niemand mehr in Dunkelheit leben würde. Er liebte mich als die Seele der Welt. Indem er mich umarmte, umarmte er die Welt und erhob sie in die Brautkammer. Ich bin die, die der Herr liebt, so wie er deine Lichtseele liebt.“ Maria sagte: Wer mich findet, wird den Gesalbten finden, denn ich bin das Haus, indem der Herr wohnt.“

5. Die Gefährten sagten zu Maria: „Erzähl uns vom Neuen Jerusalem.“ Maria sagte: Es ist Weisheit, die nicht von dieser Welt ist, sondern von der Welt des Überirdischen Lichtes. Wenn alle Funken eingesammelt sind und alle Lichtgefäße geheilt sind, wirst du die Herrlichkeit des Neuen Jerusalem vom Himmel kommen sehen. Im ihr wirst du die Brautkammer und das Bild des Gesalbten erblicken.“

6. Maria sagte: „Was niedergeschlagen wurde, soll erhoben werden, und was erhoben wurde, soll herabgeworfen werden; was oben ist, muss zur Erde heruntergebracht werden, und die Erde muss zum Höchsten erhoben werden.“

7. Maria sagte: „Das Feuer ist oberhalb des Wassers, und der Himmel ist über der Erde. All das ist sowohl oben als auch unten. Alles ist vereint im Schoß der Mutter, der der uranfängliche Raum ist, aus dem alles hervorgeht. Alles wird zu seiner Wurzel und Essenz zurückkehren.“

8. Maria sagte zu einer Frau: „Die Mutter ist alles, und sie ist nichts. Sie ist alles hier auf der Erde und sie ist nichts in der Umarmung des himmlischen Vaters. Trotzdem ist sie auf der Erde und im Himmel dieselbe. Hier verändert sie sich immer. Du bist sie und sie ist du.“

9. Maria sagte einmal: „Befasse dich nicht mit der Dunkelheit in der Welt, sondern verbanne die Dunkeheit, die in dir ist. Denn sie wird dich binden und zerstören, wenn du sie nicht ausstößt“

wird fortgesetzt …

[Übersetzt aus Sophia Fellowship, „The Secret Gospel of Mary“, recorded by Tau Malachi Eben Ha-Elijah]


Das geheime Evangelium der Maria Magdalena (Verse 1-3)

Maria Magdalena von Pietro Perugino

Maria Magdalena von Pietro Perugino

Aufgezeichnet von Tau Malachi Eben Ha-Elijah

Das „Evangelium der Maria“ besteht aus 250 ausgewählten Versen, die in der mündlichen Tradition der Sophia-Gnostik der Heiligen Maria Magdalena zugeschrieben werden. Einerseits sind diese Verse von der Heiligen Braut inspiriert, und andererseits sind sie aus einer mündlichen Tradition hergeleitet, die seit langer Zeit besteht. Dies ist immer so, wenn man aus einer mündlichen Tradition heraus spricht oder schreibt. Wie die Geschichten erzählt werden, hängt von der Inspiration des Geistes im jeweiligen Moment ab. Aus diesem Grunde wird die mündliche Tradition unter Sophia-Gnostikern so hoch geschätzt, den sie bleibt immer dynamisch und lebendig. Indem wir jedoch etwas von unserer mündlichen Tradition niederschreiben, dehnen wir das Licht der Braut über unseren spirituellen Kreis hinaus aus und erlauben Anderen, das Bild der Gesalbten Braut, der Heiligen Maria Magdalena, so zu erblicken, wie sie von Sophia-Gnostikern gesehen wird. Heutzutage suchen viele Menschen nach Erkenntnissen über Maria Magdalena, und so scheint es, dass der Muttergeist uns dazu ruft, ihrer Stimme Gehör zu verschaffen. Zu Ehren des Muttergeistes und von Kallah Messia (der Gesalbten Braut) bieten wir diese Verse in ihrem Namen an, als freiwilliges Geschenk für alle. Wir beten, dass sie ein Segen und eine Inspiration für alle sind, die sie empfangen.

1. Dies sind Verse, die von der Jungfrau Salome im Namen Maria Magdalenas gesprochen wurden. Weise Frauen bewahrten sie vertrauensvoll. Maria sagte, „Wenn du die Lichtfrau kennst, wirst du deine Mutter erkennen, und du wirst vom Muttergeist als Kind des Lichtes wiedergeboren werden. Weil das Licht ungeboren ist, wirst du ewiges Leben haben.“

2. Maria sprach mit ihren Gefährtinnen, und sie sagte, „Es gibt die Herrlichkeit der Herrlichkeit und die Herrlichkeit des Lichtes, und des gibt das Wahre Licht. Deshalb suche die Essenz des Lichtes, die jenseits von allem ist, und du wirst das Wahre Licht erkennen.“

3. Maria sagte, „Diese Welt ist ein Friedhof, sie ist mit Leichen gefüllt. Aus diesem Grunde setzte der Herr (Yeshua = Jesus) die Welt in Brand, damit die Toten erwachen können und Geister befreit werden. Und jetzt brennt das Feuer. Wir hüten das Feuer, damit es hell brennen kann, und wir tanzen im Feuer, denn wir sind entflammt vom Geist Yahwehs. Wenn du den Gesalbten suchst, suchst du das Feuer. Und wenn du vollkommen verbrannt bist, wirst du glücklich sein im Wahren Licht.“

wird fortgesetzt …

[Übersetzt aus Sophia Fellowship, „The Secret Gospel of Mary“, recorded by Tau Malachi Eben Ha-Elijah]